Inhaltsverzeichnis:
- Einsatz am Schrottplatz
- Rauch zieht nach Frankfurt
- Messfahrzeuge in Mannheim
- Ermittlungen der Polizei
Einsatz am Schrottplatz
Etwa 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, unterstützt von Drehleitern und einem Feuerlöschboot. Die betroffene Fläche betrug rund 50 mal 50 Meter. Aufgetürmt waren dort hauptsächlich Kunststoffteile und ausgebaute Autokomponenten. Die Einsatzkräfte tauschten sich über den Tag hinweg ab, um eine durchgehende Bekämpfung des Feuers zu gewährleisten.
Die Löschwasserversorgung war trotz der Größe des Geländes gesichert. Der Einsatzort befand sich direkt am Hafenbecken, was den Zugriff auf Löschwasser erleichterte. Ein Feuerlöschboot kam auf dem Wasserweg zum Einsatz. Bürgermeister Volker Proffen lobte den reibungslosen Ablauf und die Effizienz der Einsatzkräfte vor Ort.
Rauch zieht nach Frankfurt
Die Rauchwolken breiteten sich weit über Mannheim hinaus aus. Laut Feuerwehr war der Geruch sogar in Frankfurt und mehreren Teilen Südhessens spürbar. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte die Bevölkerung in den Landkreisen Bergstraße, Groß-Gerau, Darmstadt und Frankfurt vor Geruchsbelästigung.
In der Stadt Mannheim wurde über Warn-Apps informiert. Fenster und Türen sollten zunächst geschlossen bleiben. Am Abend konnte jedoch Entwarnung gegeben werden – ein Öffnen war wieder möglich. Der Deutsche Wetterdienst meldete drehende Winde, was den Qualm in Richtung Osten und in den Rhein-Neckar-Kreis zog.
Messfahrzeuge in Mannheim
Mehrere Messfahrzeuge waren ununterbrochen im Einsatz, um die Luftqualität zu überwachen. Diese konzentrierten sich vor allem auf den Norden Mannheims, wo sich der Rauch sammelte. Ergebnisse der Messungen zeigten keine gesundheitsgefährdenden Werte. Der Rauch hing jedoch tief und zog langsam über die Stadtgrenzen hinaus.
Ermittlungen der Polizei
Am Nachmittag meldete die Feuerwehr, dass nur noch letzte Glutnester gelöscht werden mussten. Bis in den Abend wurden glühende Metall- und Kunststoffreste auseinandergezogen und kontrolliert abgelöscht. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt. Die Polizei Mannheim hat die Ermittlungen aufgenommen, konnte aber zur Schadenshöhe bislang keine Angaben machen.
Wichtige Fakten zum Einsatz:
- Beginn des Brandes: gegen 4.30 Uhr
- Fläche des Feuers: ca. 2.500 Quadratmeter
- Anzahl der Feuerwehrleute: etwa 100
- Brandmaterial: Autoteile und Kunststoff
- Rauchentwicklung: bis nach Frankfurt und Südhessen riechbar
- Eingesetzte Technik: Drehleitern, Messfahrzeuge, Feuerlöschboot
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
Quelle: Die Zeit, www.milekcorp.com/de/